Portfolio

Prof. Dr. Thomas Dirschka

Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Allergologie, Ambulante Operationen, dermatologische Onkologie und ästhetische Operationen.

Melanom Regressiv

Malignes Melanom

Das maligne Melanom stellt einen bösartigen Hautkrebs der pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) dar. Er entsteht zu 70% auf zuvor unauffälliger, normaler Haut; 30% der Tumoren entstehen aus bereits vorhandenen Pigmentmalen. Derzeit steigt die Inzidenz (Maß für die Häufigkeit des Tumors) in Deutschland jährlich um 8%. Damit gehört das maligne Melanom zu den am schnellsten zunehmenden Krebsformen überhaut.
Risikofaktoren für das maligne Melanom sind:

  • Ultraviolette Exposition (Sonne, Solarien)
  • Heller Hauttyp
  • Zahl der Sonnenbrände in der Kindheit
  • Wohnort mit zunehmender Nähe zum Äquator (bei hellem Hauttyp)

Der Tumor weist verschiedene klinische Erscheinungsformen auf, die je nach Melanomtyp und Lokalisation differenziert werden können. Als allgemeine diagnostische Regel gilt für das maligne Melanom die ABCDE-Regel)
A=Asymmetrie
B=unscharfe Begrenzung
C=variables Pigmentmuster (Farbe=Color)
D= Durchmesser (>5mm)
E=Erhabenheit

Besonders wichtig für die präzisierte Diagnostik des malignen Melanoms ist die Auflichtmikroskopie, die wir als digitale, computergestützte Epilumineszenzdermatoskopie durchführen. Dieses Verfahren erhöht die diagnostische Sicherheit.
Die Therapie des malignen Melanoms erfolgt operativ und richtet sich wesentlich nach der Eindringtiefe des Tumors, die maßgeblich den operativen Sicherheitsabstand bestimmt. Ab einer vertikalen Tumorausdehnung von >1mm wird zudem die so genannte Sentinel-Lymphknotenentfernung empfohlen, wobei der erste drainierende Lymphknoten aus diagnostischen Gründen entfernt wird.

Superfiziell spreitendes malignes Melanom

Regressives superfiziell spreitendes malignes Melanom

Regressives knotiges malignes Melanom


Akrolentiginöses malignes Melanom

Akrolentiginöses (subunguales) malignes Melanom

Technik der Sentinel-Lymphknotenbiopsie beim malignen Melanom.