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Prof. Dr. Thomas Dirschka

Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Allergologie, Ambulante Operationen, dermatologische Onkologie und ästhetische Operationen.

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Lichterkrankungen

Empfindlichkeiten gegenüber sichtbarem Licht und/oder ultraviolettem Licht sind in den letzten Jahren immer häufiger geworden. Die genauen Ursachen, dass „Lichtkrankheiten“ der Haut stark zunehmen, sind bislang nicht bekannt. Es werden jedoch immer besser die Mechanismen verstanden, die am Immunsystem der Haut zu krankhaften Reaktionen führen.

Die häufigste Gruppe der Lichtkrankheiten ist die so genannte Sonnenallergie oder auch „polymorphe Lichtdermatose“. Sie tritt in unterschiedlichen Erscheinungen (z.B. wie „Nesselfieber“, blasig, papulös) auf und wird oft im Sonnenurlaub zum regelrechten Spielverderber. Die präzise Diagnostik von Lichtkrankheiten und ihre Abgrenzung gegen andere lichtinduzierte Hautkrankheiten (z.B. bestimmte Autoimmunkrankheiten der Haut) ist für die Erarbeitung eines diagnostischen Konzeptes von entscheidender Bedeutung.

Die Behandlungsmöglichkeiten schließen bestimmte UV-Therapien ein, die zu einer „Abhärtung“ des Immunsystems führen sollen. Oft ist jedoch neben speziellen Lichtschutzmaßnahmen eine innere oder äußere medikamentöse Beeinflussung des Immunsystems der Haut erforderlich.