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Prof. Dr. Thomas Dirschka

Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Allergologie, Ambulante Operationen, dermatologische Onkologie und ästhetische Operationen.

FotodynamischeTherapie02

Fotodynamische Therapie

Das Grundprinzip besteht in der Anreicherung eines Gewebes mit Protoporphyrin IX und anschließender Bestrahlung mit rotem Licht. Dabei wird das Protoporphyrin angeregt, es bildet sich Singulett-Sauerstoff in den Tumorzellen, die hierdurch selektiv zerstört werden.

Zunächst werden die Behandlungsareale mit Aminolaevulinsäure-Nanosuspension (ALA-Suspension) eingecremt. Die Substanz dringt in die Tumorzellen ein und wird binnen 3-4 Stunden in Protoporphyrin IX überführt. Schließlich wird mit rotem Licht für 15-20 Minuten das Areal bestehlt.

Prof. Dr. Dirschka war an der klinischen Prüfung diverser Verfahren zur fotodynamischen Therapie beteiligt und gilt als Experte dieses Verfahrens.

Vorteile der Behandlung:

Es werden selektiv die Anteile des Gewebes zerstört, in denen sich Tumorzellen befinden; andere Gewebeanteile werden von der Therapie nicht angegriffen. Der ästhetische Behandlungserfolg ist exzellent. Es sind großflächige Behandlungen möglich.

Welche Tumoren können behandelt werden?

Das Verfahren eignet sich zur Therapie aktinischer Keratosen, bestimmter Formen des Basalzellkarzinoms sowie des Morbus Bowens, einer weiteren Form des weißen Hautkrebses.

Durchführung:

Die Behandlung wird ambulant durchgeführt. Sie kommen morgens oder mittags in die Praxis, um die ALA-Suspension aufzutragen. Danach können Sie gerne wieder für 3 -4 Stunden nach Hause. Anschließend werden Sie in der Praxis mit speziellem Rotlicht bestrahlt.

Die Bestrahlung

Mittels fotodynamischer Diagnostik lässt sich das Tumorareal kurz vor der Behandlung darstellen – es fluoresziert im Speziallicht rötlich. Anschließend können die Lampen genau auf die Tumorregion ausgerichtet werden.

Die Bestrahlung selbst dauert 15-20 Minuten und löst ein leicht unangenehmes Kribbeln aus, das aber durch zwischenzeitliche Kühlung gut unterdrückbar ist.

Nach der Behandlung

Nach etwa 24 Stunden tritt eine Rötung und ggf. eine leichte Pustelbildung im Behandlungsbereich auf. Nachfolgend werden die zerstörten Tumoranteile der Haut blätterteigartig abgeschilfert. Die Gesellschaftsfähigkeit kann durch diesen Prozess für bis zu 4 Tagen eingeschränkt sein. Meistens ist mit einer Behandlung die Therapie abgeschlossen, bei ausgedehnteren Fällen kann eine zweite Behandlung erforderlich werden.