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Prof. Dr. Thomas Dirschka

Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Allergologie, Ambulante Operationen, dermatologische Onkologie und ästhetische Operationen.

Basalzellkarzinom Oberlippe

Basalzellkarzinom

Das Basalzelkarzinom ist der häufigste maligne Tumor hellhäutiger Ethnien. Haupt-Risikofaktor ist eine lebenslange UVB-Exposition (Sonnenexposition).

Basalzellkarzinome entstehen bevorzugt an lichtexponierten Hautarealen (Nase, Nasolabialfalte, Ohrmuschel, Wange, Kopfhaut aber auch an lichtexponierten Arealen des Stammes und der Extremitäten (so genanntes Rumpfhautbasaliom). Der Tumor metastasiert nicht, verfügt aber über die Eigenschaft des invasiven Wachstums in benachbarte und tiefergelegene Gewebestrukturen.
Klinisch ist der Tumor durch eine glänzende (oft perlschnurartige) Oberfläche mit erweiterten Blutgefäßen („Teleangiektasien“) gekennzeichnet.

Die Therapie richtet sich nach Größe und Lokalisation des Tumors. Da bei größeren Tumoren und besonderen Wachstumsformen des Basalzellkarzinoms die Tiefen- und Seitenausdehnung schlecht abgeschätzt werden kann, sollte eine operative Spezialtechnik (mikrographisch kontrollierte Chirurgie) eingesetzt werden, um die komplette Entfernung zu gewährleisten.
Weitere Therapien des Basalzellkarzinoms umfassen die fotodynamische Therapie und die Lokaltherapie mit Imiquimod (nur bestimmte Formen des Basalzellkarzinoms).

Basalzellkarzinom (nodulärer Typ) an der Oberlippe

Basalzellkarzinom, auflichtmikroskopisches Bild

Basalzellkarzinom im Augenwinkel

Basalzellkarzinom der Nasenspitze